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Dabei gibt der systolische "obere" Wert Aufschluss über die Herzaktivität, während der diastolische "untere" Wert den Druck der Gefäße charakterisiert.
Die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung steigt, wenn noch weitere Risikofaktoren wie Rauchen, Bauchfettleibigkeit, erhöhte Blutfettwerte oder Diabetes hinzukommen. Je höher das Gesamtrisiko, umso eher muss ein erhöhter Blutdruck medikamentös behandelt werden. Gelingt dies nicht zufrieden stellend mit einem Arzneistoff, ist es sinnvoll, zwei oder drei Substanzen mit unterschiedlichem Wirkprinzip zu kombinieren, bis der gewünschte Effekt erreicht ist. Ein weiterer Vorteil der Kombinationstherapie sind geringere Nebenwirkungen, da die Dosis der einzelnen Arzneistoffe niedrig gehalten werden kann.
Auch Nahrungsergänzungsmittel tragen zur Verbesserung der Situation bei. Omega-3-Fettsäuren senken Blutdruck und Triglyceride und vermindern die Blutgerinnung. Lycopin (aus der Tomate) erwies sich ebenfalls als blutdrucksenkend. Knoblauch dagegen hemmt Atherosklerose und Blutgerinnung
Eine strikt kochsalzarme Diät ist außer bei der kleinen Gruppe der salzsensitiven Hypertonikern nicht angezeigt, sinnvoll dagegen ist eine moderate Kochsalzzufuhr von bis zu 6g/Tag.
An erster Stelle sollte allerdings eine Veränderung des Lebensstils stehen. Durch Verzicht auf das Rauchen wird ein elementarer Risikofaktor der Herz-Kreislauferkrankungen ausgeschaltet! Und durch eine Gewichtsreduktion, Einschränkung des Alkoholkonsums und Ausdauersportarten wie Schwimmen, Spazieren gehen und Laufen tragen Sie aktiv zur Senkung Ihres Blutdrucks bei. Aber Vorsicht: Kraftsportarten wie Gewichtheben sind kontraproduktiv.
Lassen sie einen erhöhten Blutdruck regelmäßig kontrollieren, auch wenn dieser schon behandelt wird. So können Sie feststellen, ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind.
Wir beraten Sie gerne und begleiten Sie bei Ihrer Therapie!
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